Hinterglasmalerei

Hinterglasbilder zeichnen sich durch die besondere Brillianz der Farben aus. Dies hat seinen Grund in der Technik dieser Malweise, denn gemalt wird auf einer Glasscheibe und zwar auf die, vom Betrachter gesehene, hintere Seite. Das bedingt, dass das Bild spiegelverkehrt gemalt wird und auch der Aufbau umgekehrt als bei einem normalen Bild ist. Zuerst werden Konturen und Vordergrund gemalt, zuletzt erst der Hintergrund. Ölfarben eignen sich, meiner Meinung nach, am besten für diese Technik. Für die Zeichnung, Konturen oder Feinheiten nehme ich allerdings Gouachefarben, die durch die darüber gemalten Ölfarben fixiert werden.

Tipp: Ein interessantes Buch über die Hinterglasmalerei, in dem neben den Techniken auch auf die Geschichte dieser Technik eingegangen wird, heisst:

  • "Meisterschule der Hinterglasmalerei und verwandte Glaskünste" von Brigitta Rambeck, Augustus Verlag, ISBN 3-8043-0187-8

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